DIE PREISTRÄGERINNEN UND PREISTRÄGER
Auf der feierlichen Prämierungsveranstaltung in der Biosphäre Potsdam wurden die Preisträgerinnen und Preisträger der vier Wettbewerbskategorien „Unternehmensnachfolge“, „ Existenzgründerin“, „Gründung mit Migrationsgeschichte“ und „Publikumspreis“ ausgezeichnet. Über die erfolgreichsten Gründerinnen und Gründer der drei Spartenkategorien entschied die Jury. Den Preisträger des Publikumspreises ermittelten die anwesenden Gäste per Live-Voting.
Hier stellen wir die vier Preisträgerinnen und Preisträger mit ihren ganz persönlichen Gründungsgeschichten vor.
Andrea Korndörfer
Dentallabor Andrea Korndörfer
„Ich bin tatsächlich aus reiner Verzweiflung gestartet.“
Eine lockere Krone, eine gebrochene Prothese – mit dem Zahnersatz passiert meistens etwas vor Weihnachten, vor dem 80. Geburtstag oder genau dann, wenn es überhaupt nicht passt. Ärgerlich, wenn man dann tagelang warten muss, weil der nächste Zahntechniker weit weg ist. In solchen Situationen schlägt die Stunde von Andrea Korndörfer – auch wenn sie selbst gar nicht vom Fach ist.
Die Diplom-Betriebswirtin hat 2022 das Familienunternehmen übernommen: ein Dentallabor mit sieben Mitarbeitenden, darunter vier Zahntechnikerinnen, das herausnehmbaren und festsitzenden Zahnersatz für Praxen in der Region fertigt. Mit ihrem Labor in Ludwigsfelde ist sie eine Alternative zu anonymen Großlaboren.
„Ich liebe das, dass ich da kurze Wege habe. Das hat für mich auch was mit Nachhaltigkeit zu tun, dass die Patienten auch mal bei uns vorbeikommen. Oder wenn der Zahnarzt anruft: Wir brauchen eine Schraube, kannst du mal schnell kommen? Dann setze ich mich in mein kleines E-Auto oder notfalls auf das Fahrrad und kann hier in der Stadt mal schnell hinfahren.“
Aufgewachsen ist sie in Ludwigsfelde: Hier ging sie zur Schule, in Wildau studierte sie BWL, und dort gründete ihre Mutter 1991, nach dem Ende der DDR, das Dentallabor Korndörfer. Mit Zahntechnik wollte Andrea Korndörfer zunächst nichts zu tun haben: Für so einen „Fummel-Bastel-Job“ fehlte ihr die Geduld. Nach dem Abschluss fand sie erst einmal keinen Job. Ihre Mutter fragte: Kannst du mir nicht helfen, bis du was findest? Andrea Korndörfer half aus – und blieb. Sie arbeitete sich ein, verstand den Techniker-Sprech und fand die Zahntechnik dann ziemlich cool.
Vor vier Jahren übernahm sie den Betrieb ihrer Mutter ganz. Die Mitarbeitenden kennen sie und vertrauen ihr. Inzwischen kümmert sie sich um mehr als Qualitätsmanagement und Papierkram: Sie treibt die Digitalisierung voran, setzt CAD/CAM-Design und 3D-Druck dort ein, wo es sinnvoll ist und das Team entlastet.
Andrea Korndörfer ist keine Zahntechnikerin, aber Content-Profi: Auf Instagram zeigt sie, wie Zahnersatz entsteht – schleifen, schneiden, bohren. Rund 94.000 Follower*innen hat der Kanal, damit ist er wahrscheinlich der reichweitenstärkste Zahntechnik-Kanal Deutschlands.
„Ich bin tatsächlich damit gestartet aus reiner Verzweiflung, weil ich Mitarbeiter gesucht habe und ich dachte, das kann doch nicht sein, dass sich bei mir immer die Falschen bewerben. Und tatsächlich habe ich eine Mitarbeiterin gefunden vor zwei Jahren, die genau über Instagram zu uns gekommen ist.“
Auch andere werden auf Andrea Korndörfer aufmerksam: Bald sitzt sie hinter dem Mikro in Podcasts oder steht am Rednerpult auf Kongressen. Wichtig ist ihr, dass ihre Mitarbeiterinnen sich wohlfühlen und gesund bleiben – deshalb bewusst weniger Termindruck durch längere Lieferzeiten. Alle fünf Festangestellten sind Frauen. Ist die Kita mal zu, kommen die Kinder einfach mit und spielen im extra eingerichteten Familienzimmer, die Betreuung übernimmt die Chefin. Auch Hunde sind willkommen.
Vier Jahre Nachfolge, zwei neue Stellen, 20 Prozent Umsatzsteigerung – das ist die Erfolgsgeschichte von Andrea Korndörfer in Zahlen. Und noch eine Zahl, eine große: In diesem Jahr feiert der Betrieb seinen 35. Geburtstag.
Clarissa Grasnick
Fläming Küchen e.K.
„Da ist eine Riesenchance, meinen Kindern vorzuleben, dass man seine Träume verwirklichen kann.“
Man sagt ja: Bei einer Party hat man in der Küche immer die besten Begegnungen. Bei Clarissa Grasnick war es ein Besuch im Küchenstudio, der ihrem Leben eine neue Richtung gab.
Beruflich war sie früher viel unterwegs, hat quer durch Europa Fitnessstudios eröffnet – zwölf Umzüge in zwölf Jahren. Dann kamen die Kinder, das eigene Haus – und eine klare Vision für die Küche, die sechs Studios vorher nicht umsetzen konnten. Studio Nummer sieben, die Bruns GmbH in Treuenbrietzen, konnte es. Der Inhaber schaute sich ihre Entwürfe an und fragte, wer die gemacht habe. Sie selbst, antwortete Clarissa Grasnick, sie brauche nur noch jemanden, der sie ihr verkaufe.
„Und dann hat der gesagt: Kannst du nicht für mich arbeiten? Und so bin ich dann hier gelandet.“
So wurde aus der Kundin eine Einrichtungsberaterin. Schon nach einem halben Jahr lagen auch Buchhaltung, Organisation und Disposition in ihrer Hand. Als der Inhaber in den Ruhestand ging, stand die Nachfolge zur Debatte. Clarissa Grasnick hätte einfach als angestellte Geschäftsführerin einsteigen können – nahtlos, ohne Risiko. Sie aber wollte nicht nur verwalten, sondern umkrempeln: eine neue Küchenausstellung, digitale Betriebsabläufe. Dafür brauchte sie einen Kredit – und gründete, auf Anraten eines Betriebsberaters, komplett neu, mit voller privater Haftung. Team, Tischlerwerkstatt und Lager übernahm sie, dem Laden gab sie einen neuen Namen: „Fläming Küchen“. Der Name ist Programm: Neben dem Küchenstudio gehören auch eine eigene Tischlerei und Möbelmanufaktur zum Betrieb.
Ein mutiger Schritt als alleinerziehende Mutter zweier Kinder im Grundschul- und Kita-Alter:
„Ich dachte mir: Wenn das im allerschlimmsten Fall richtig doof läuft, habe ich eine Privatinsolvenz. Auf der anderen Seite ist da eine Riesenchance, meinen Kindern vorzuleben, dass man seine Träume verwirklichen kann.“
Noch während des Umbaus – der Schreibtisch stand auf blankem Estrich – bekam sie von einem Architekturbüro einen Auftrag über zehn Küchen: hundertfünfzigtausend Euro, noch vor der offiziellen Eröffnung. Heute verkauft Fläming Küchen deutlich mehr als andere in der Branche – auch dank eigener Tischlerei und einem Team, das für seine Vielfalt bekannt ist: Mitarbeitende mit Migrationshintergrund, eine Berufseinsteigerin über die Rentenversicherung, ein Auszubildender, der die Nachqualifikation als Tischler macht.
Das Lieblingsprojekt von Clarissa Grasnick: eine Küche mit grifflosen Fronten in zartem Lindgrün, messingfarbene Leisten, eine eingebaute Sitzbank aus eigener Tischlerei – für eine Berliner Kundin, die vorher selbst viele Küchenstudios abgeklappert hatte.
Kreativ ist sie auch bei der Familienfreundlichkeit: Ihre Tochter kommt nach der Schule ins Küchenstudio und spielt dort mit Freundinnen, deren Eltern ebenfalls im Betrieb arbeiten – im Wechsel übernehmen die Mütter jeweils volle Arbeitswochen oder die Kinderbetreuung.
Wie eng das Team zusammenhält, zeigte sich im Frühjahr 2026: Clarissa Grasnicks Sohn musste notoperiert werden, lag tagelang auf der Kinderintensivstation.
„Meine Kollegen haben mir nur geschrieben: Du bist komplett bei deinem Kind, wir halten hier alles am Laufen. Und die haben nicht nur die Umsätze gehalten, sondern sogar noch mehr verkauft als im Monat davor.“
Mittlerweile ist Fläming Küchen zwei Jahre alt. Die schlaflosen Nächte sind seltener geworden. Ihre Tochter plant zu Hause schon Küchen mit, wenn die Mama Arbeit mitbringt. Für den Sohn steht fest: Er will Tischler werden.
Ghazaleh Madani
CanChip GmbH
„Freiheit bedeutet für mich, meine Träume verwirklichen zu können.“
Ghazaleh Madani hat keine Angst, groß zu träumen: Mit ihrem Potsdamer Hightech-Start-up will die 30-Jährige die Krebsforschung revolutionieren – und die Krebstherapie. Mit CanChip sollen Tierversuche überflüssig werden – und personalisierte Therapien möglich. Therapien, die auf jede Patientin, jeden Patienten individuell abgestimmt sind und so besser wirken und weniger Nebenwirkungen haben.
Denn Ghazaleh Madani weiß, was es bedeutet, gegen Krebs zu kämpfen. Sie hat zwei ihrer Onkels an der Krankheit verloren, 2017 erkrankte ihre Mutter. Sie ist heute geheilt. Aber seitdem hat Ghazaleh Madani ein Ziel:
„Das ist meine Vision, dass ich nie wieder sehen will, wie eine Patientin oder ein Patient so sehr durch die Therapien leidet.“
Und das will sie mit 3D-Tumor-on-a-Chip-Modellen erreichen, also sogenannten Tumormikroumgebungen. Die menschlichen Organe werden auf einem biologischen Chip in Miniaturform nachgebildet – um daran zu testen, wie Tumorzellen in dieser Umgebung reagieren, zum Beispiel auf Chemotherapie. So können neue Medikamente und Therapien an menschlichen Zellen getestet werden – aber außerhalb des menschlichen Körpers, also im Labor.
2017 lebt Ghazaleh Madani noch im Iran, wo sie aufgewachsen ist. Sie hat gerade ihr Bachelorstudium in Medical Science abgeschlossen, arbeitet im Labor eines Krankenhauses und unterstützt ihre Mutter bei ihrem Kampf gegen den Krebs: Sie begleitet sie zu Arztterminen, Therapien, ins Krankenhaus. Ghazaleh Madani arbeitet sich in das Thema ein, spricht mit den Ärztinnen und Ärzten – und fragt sich: Kann es nicht einen besseren Weg geben, um Krebs zu heilen?
Auf diese Frage will sie eine Antwort finden – und eine Lösung entwickeln. Ghazaleh Madani träumt von einem eigenen Unternehmen. Aber im Iran, im repressiven und patriarchalen Regime der Mullahs, sieht sie dafür keine Zukunft. Sie sagt:
„Freiheit bedeutet für mich, meine Träume verwirklichen zu können, dass ich selber entscheiden kann, dass ich meine Meinung äußern kann. Das scheint, wenn man es immer hat, so selbstverständlich, ist aber so wertvoll.“
2020, mit 24 Jahren, wandert Ghazaleh Madani nach Deutschland aus – für ein Masterstudium in Molekularbiologie und Biochemie an der Universität Potsdam. Es ist das Corona-Jahr: Statt der Freiheit, die sie gesucht hat, muss sie erstmal in Quarantäne. Am liebsten wäre sie gleich wieder nach Hause geflogen. Aber Ghazaleh Madani ist nicht nur mutig, sie hat auch Durchhaltevermögen.
Die Zeit der Isolation nutzt sie, um sich neben dem Studium fortzubilden, auf Online-Seminaren und Symposien. So lernt sie ihren Mitgründer kennen, Omid Nejati. Der Molekularbiologe und Genetiker bringt über 20 Jahre Erfahrung in der Labor- und Forschungsarbeit mit und ist heute wissenschaftlicher Leiter von CanChip.
2023, gleich nach Abschluss ihres Studiums, mietet sie Büro- und Laborräume im Science-Park in Potsdam-Golm und gründet ihr Start-up.
Ghazaleh Madani geht ihren Weg mit so viel Elan und Zuversicht, dass man fast vergisst, wie viel Kraft es kostet, als junge Frau mit Migrationsgeschichte ein Start-up in der Pharma- und Biotechnologiebranche zu gründen.
Sie hat zwar in der Gründerszene, vom Land Brandenburg und der Stadt Potsdam viel Unterstützung und Förderungen bekommen. Aber die Gespräche mit Investoren waren hart:
„Wie oft habe ich gehört: Schön und gut, aber willst Du gar keine Kinder bekommen? Niemals wird das ein Mann gefragt.“
Sie wurde bei Verhandlungen mit Investoren auch gefragt, wie sie garantieren könne, dass sie nach der Investition nicht zurück in den Iran gehe. Sie bricht die Gespräche ab – und findet einen neuen Investor.
Das letzte Jahr war voller Preise, Auszeichnungen und medialer Aufmerksamkeit. CanChip ist auf Expansionskurs: das Team wächst, das Patentverfahren ist bald durch, es gibt Kunden in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien, Schweden. In diesem Jahr wird Ghazaleh Madani in die USA und nach Kanada reisen.
Aber der schönste Lohn für ihre Arbeit war ein ganz anderer. Es war der Moment, in dem ihre Mutter zum ersten Mal ihr Labor betrat.
„Das war so ein emotionaler Moment. Wir haben alle geweint. Das ist so ein gutes Gefühl, dass ich aus dem Schmerz heraus etwas geschaffen habe. Das habe ich jetzt in eine Stärke verwandelt.“
Die Krebsforschung zu revolutionieren ist ein wirklich großes Ziel. Aber Ghazaleh Madani ist auf dem besten Weg, es zu erreichen.
Stela Bergan
tara UG
„Mein Traum ist es, vor Ort einen Impact-Shift zu schaffen – dass Frauen anfangen, in ihre Altersvorsorge zu investieren oder ihren Kindern bessere Bildung ermöglichen.“
tara – ein Unternehmen, das nach einer Ente benannt ist. Klingt nach einem Scherz, ist aber die Wahrheit – zumindest die halbe. Stela Bergan und ihr Mitgründer Kabilan Thavachelvan – dessen Wurzeln in Sri Lanka liegen – waren auf Namenssuche für ihr Start-up. Und in einem kreativen Loch.
Sie gingen zur Pause in einen Park, und jeder rief einfach Wörter in die Luft. Kabilan rief „Tara“. „Ich fand, das klingt cool, schnell und schön. Und er meinte eigentlich nur die Enten, die da im Park waren. Tara heißt auf Tamilisch Ente“, erzählt Stela Bergan. Außerdem bezeichnet „Tara“ auch den Knopf an einer Waage, mit dem man alles neu austariert. Für ein Unternehmen, das globalen Handel gerechter machen will, passt der Name perfekt.
Stela Bergan hat ihren Mitgründer Kabilan Thavachelvan im Masterstudium „Sustainable Entrepreneurship“ in Eberswalde kennengelernt. Ein Studiengang, der Gründergeist und Nachhaltigkeit kombiniert und alle Schritte von Marktrecherche über die Namensfindung bis zur Finanzierung abdeckt.
Für Stela Bergan war es mehr als „Gründen nach Lehrplan“. Es sollte ein Neuanfang werden. Vorher hat sie als Investment- und Assetmanagerin millionenschwere Immobilienfonds verwaltet. „Dieses Studium war für mich ein persönliches Experiment. Irgendwie hab‘ ich da Blut geleckt und bin hängen geblieben.“
tara organisiert den Import für kleine Manufakturen aus dem globalen Süden, die sonst keinen Zugang zu europäischen Märkten hätten. Zu kompliziert sind die Auflagen für Zoll und anderes. Kunden sind Boutiquen und Hotels in Europa, die einzigartiges und fair produziertes Kunsthandwerk suchen.
Eine Idee, die auf der Beobachtung einer Ungerechtigkeit basiert. Chancen sind auf der Welt so ungleich verteilt. „Es gibt super viele talentierte Menschen, die es wegen bestimmter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen nicht zu wirtschaftlicher Stabilität schaffen.“ Und genau hier beginnt die Arbeit von Stela Bergan mit tara.
Ein Beispiel für eine gelungene Kooperation: Eine Designerin aus Australien suchte nach einem Material für edle Tücher, ohne dass dafür Seidenraupen getötet werden. tara fand in Sri Lanka eine Manufaktur, die Seide aus Lotusblumen herstellt. Und sie konnten außerdem erreichen, dass die sri-lankische Näherin und Färberin einen gerechten Lohn erhält. Denn darum geht es Stela Bergan mit tara: Die wirtschaftliche Unabhängigkeit vor allem von Frauen zu fördern.
Das Unternehmen verdient über Provisionen bei der Vermittlung oder beim Weiterverkauf über den eigenen Onlineshop. Als Plattform vernetzt tara nicht nur Produzentinnen und Abnehmer, sondern klärt als Importpartner Zoll, Zahlung und Qualitätskontrolle. Unterschätzt hat das Team am Anfang die rechtliche Seite. Die ersten Deals liefen auf Vertrauensbasis – weil Kunsthandwerk im globalen Süden oft in kleinen Manufakturen oder Heimarbeit entsteht. „Mittlerweile haben wir eine Rechtsberatung, die alles richtig aufsetzt“, erklärt Stela Bergan.
Dank eines Recherchestipendiums konnte sie mit ihrem Mitgründer eineinhalb Monate durch Sri Lanka reisen und viele Manufakturen besuchen. Andere Partnerschaften entstanden durch die Zusammenarbeit mit NGOs/Nichtregierungsorganisationen, die die Betriebe und Strukturen vor Ort kennen.
Auch wenn die Unsicherheit spürbar zugenommen hat – den Weg aus der sicheren Festanstellung hat Stela Bergan nicht bereut, sagt sie: „Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich die gleichen Sprünge in einer Festanstellung gemacht hätte. Ich spüre sehr viel Selbstwirksamkeit.“
In fünf Jahren sollen bei tara 35 Länder und über 2.000 Manufakturen an Bord sein. Wichtiger als die Zahl ist Stela Bergan aber etwas anderes: „Mein Traum ist es, vor Ort einen Impact-Shift zu schaffen – dass Frauen anfangen, in ihre Altersvorsorge zu investieren oder ihren Kindern bessere Bildung ermöglichen.“
Damit das keine leere Behauptung bleibt, lässt sich tara mit einem Gütesiegel für fair produziertes Handwerk zertifizieren. Ungewöhnlich konsequent für ein Start-up, das noch so am Anfang steht.