DIE NOMINIERTEN
Unter dem Vorsitz von Staatssekretär Hendrik Fischer hat die Jury zehn Gründerinnen und Gründer für den Publikumspreis 2026 nominiert. Bei der Prämierungsveranstaltung am 2. September stellten sie sich und ihr Unternehmen in kurzen Live-Pitches vor. Über den Publikumspreis entschieden die Gäste per Live-Voting.
Hier präsentieren wir Ihnen die Nominierten in alphabetischer Reihenfolge.
Elisabeth Bruckmoser | Familie Bruckmoser Betriebs- und Service GmbH
Erholt und gesund im Lausitzer Seenland
Urlaub in 5-Sterne-Ferienhäusern, gesundheitliche Vorsorge und exzellente Küche – das bietet die Familie Bruckmoser Betriebs- und Service GmbH im Lausitzer Seenland an. Elisabeth Bruckmoser bringt dabei ihre Erfahrung als langjährige Krankenschwester ein, ihr Mann seine Expertise aus der Medizintechnik. So entwickeln die beiden ein Tourismus- und Gesundheits-Ökosystem, das ganzjährig Besucher anzieht. Ihr Unternehmensziel: Menschen glücklich zu machen.
Angelina Fontana | Powerfrauen Potsdam
Mit Sport und Bewegung zur eigenen Stärke
Gegen den Körper-Optimierungsdruck und hin zur eigenen Stärke – das ist das Angebot von Powerfrauen Potsdam. Gründerin Angelina Fontana hilft Frauen mit Sport- und Bewegungsprogrammen durch körperliche, aber auch psychische und mentale Belastungssituationen. Die studierte Personal Trainerin und psychologische Sporttherapeutin kennt als berufstätige Mutter dabei genau die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und handelt nach dem Motto: „Auspowern und Empowern“.
Christian Gehler | 3B Denkmalpflege & Bausanierung GmbH Berlin‑Brandenburg
Unternehmensnachfolge zwischen Trauer und Aufbruch
Als sein Vater plötzlich starb, übernahm Christian Gehler in Beelitz die 3B Denkmalpflege & Bausanierung GmbH – und mit ihr Verantwortung für 20 Mitarbeitende und laufende Projekte. Während er das Lebenswerk seines Vaters weiterführt, treibt Gehler auch die Digitalisierung voran und modernisiert den Fuhrpark. Trotz der schwierigen Übergangszeit blieben alle Arbeitsplätze erhalten – auch Dank der Unterstützung durch die ganze Familie.
Sara Jenichen | Flowerfarm
Ein Blumenfeld verbindet Kreativität und Nachhaltigkeit
Ohne landwirtschaftliche oder floristische Ausbildung, aber mit viel Intuition hat Sara Jenichen Flowerfarm gegründet. Auf einem Feld in Wandlitz baut sie ohne Pestizide Freilandblumen an. Oft besondere Sorten, die der Großhandel nicht im Angebot hat. Sara Jenichen gestaltet Blumenschmuck für Events und Hochzeiten, bietet Workshops an, öffnet ihr buntes Blumenfeld für Veranstaltungen und lädt zum Selbstpflücken ein. Damit möchte sie Flowerfarm zu einem Ort für Gartenkultur und Begegnungen machen.
Saida Lindner | Melchhof Gärtnerei GbR, Melchhof Handel GbR
Kooperation statt Hierarchie auf dem Melchhof
30 Jahre gab es die Melchhof-Gärtnerei in Melchow, dann stand 2024 die Nachfolge an. Vier Mitarbeitende haben sich entschlossen, den Hof in die neue Generation zu führen, unter ihnen Saida Lindner. Das Team führt Altbewährtes, wie den Anbau von Obst und Gemüse nach ökologisch-regenerativen Prinzipien fort, setzt aber auch auf neue Ideen: Zum Beispiel eine Gemüsekiste ohne Abo, die Jungpflanzenaufzucht oder den Verkauf eigener Säfte auf dem Fusion-Festival.
Lea Tomppert | KOCHTOPF – vegetarisches Bistro & Catering
Ein Topf voller Gemeinschaft
Lea Tomppert hat die Räume eines ehemaligen Bistros in Brück-Trebitz zu neuem Leben erweckt: Im KOCHTOPF kommen mehrmals pro Woche Menschen zu rein vegetarischem Essen zusammen. Die großen Tische und die Bezahlung auf Spendenbasis machen das Angebot für alle zugänglich. Eine verbindliche Anmeldung sorgt dafür, dass sich das Angebot rechnet und nichts verschwendet wird. Außerdem bietet die Unternehmerin Schulcatering an und Mittagstische für Senioren, letzteres auch als ein Angebot gegen Einsamkeit im Alter.